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Matrix (Mathematik) ArtikelIn der linearen Algebra ist eine Matrix (Pl.: Matrizen) eine 2-dimensionale Anordnung von Zahlenwerten (aber auch anderen Objekten wie Operatoren) in Tabellenform. Man spricht von den Spalten und Zeilen der Matrix, und genannt selbige auch als Vektoren (d.h. Zeilenvektoren und Spaltenvektoren). Die Objekte, die in der Matrix angeordnet sind, bezeichnet man Komponenten oder Elemente der Matrix.
Wenn die Matrix m Zeilen und n Spalten besitzt, spricht man von einer m Ă— n-Matrix, und bezeichnet m und n die Dimensionen der Matrix. Ist m = n spricht man von einer n Ă— n oder quadratischen Matrix. Die Komponente, die in der i-ten Zeile an j-ter Stelle steht, hat die Indices i,j. Eine allgemeine 2 Ă— 3 Matrix A sieht zu dem Beispiel so aus:
Die Menge aller m Ă— n-Matrizen ĂĽber einer Menge K bezeichnet man mit KmĂ—n oder Km,n, selten auch mit mKn.
Hat eine Matrix ca. eine einzige Spalte oder Zeile, dann bezeichnet man sie Vektor. Man unterscheidet dabei zwischen einem Zeilenvektor (mit ca. einer Zeile) oder einem Spaltenvektor (mit ca. einer Spalte). Häufig benötigt man diese Unterscheidung nicht (wenn man sie nicht mit Matrizen multiplizieren muss) und genannt die Menge aller n-stelligen Vektoren ĂĽber einer Menge K mit Kn statt K1Ă—n oder KnĂ—1.
Im Zusammenhang mit Matrizen häufig auftretende Begriffe sind der Rang und die Determinante einer Matrix.
Zwei Matrizen A und B gleicher Dimension mit Komponenten in einer Zahlenmenge (z.B. den reellen Zahlen) kann man komponentenweise addieren.
Stimmt dagegen die Spaltenanzahl von A mit der Zeilenanzahl von B ĂĽberein, dann kann man das Matrixprodukt A*B berechnen. Siehe dazu die folgenden Beispiele.
Siehe auch: Orthogonale Matrix, Symmetrische Matrix
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Zwei Matrizen A und B werden addiert, indem man die in den Matrizen an entsprechender Stelle stehenden Komponenten addiert:
Genauso werden auch Vektoren addiert.
Die Matritzen mĂĽssen die selben Dimensionen aufweisen.
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Vervielfachen von Matrizen (Skalarmultiplikation) | |
Eine Matrix oder ein Vektor A wird mit einer Zahl r vervielfacht (multipliziert), indem man jede Komponente von A mit r multipliziert:
Diese Rechenoperation bezeichnet man Skalarmultiplikation, das Ergebnis ist ein skalares Produkt, es ist zu unterscheiden vom Skalarprodukt zweier Vektoren.
Buch-Tipp: Das Mami Buch Sehr gefühlvoll. . . . . Ich kann mich meinen positiven Vorrednern ca. anschließen. . . . . Das ist das gefühlvollste Baby-Mama-Buch, was ich bisher in den Händen hatte. Katja Kessler hat auf wunderbar humorvolle und doch sehr zärtliche Art das "Mamawerden" beschrieben. Da ich selbst Mutter von 3 halbwüchsigen Töchtern bin, hielt der Inhalt... |
Multiplizieren von Matrizen | |
Zwei Matrizen A und B werden miteinander multipliziert, indem jeweils die Zeilenelemente der ersten Matrix mit den entsprechenden Spaltenelementen der zweiten Matrix multipliziert werden. Die Multiplikation von Matrizen ist ca. dann möglich, wenn die Länge der Zeilen (= die Anzahl der Spalten) der ersten Matrix mit der Länge der Spalten (= Anzahl der Zeilen) der zweiten Matrix übereinstimmt. Ist A eine l×m-Matrix und B eine m×n-Matrix, so ist das Produkt eine l×n-Matrix. Aber Achtung: Bei Matrizen gilt das Kommutativgesetz NICHT!
Dabei können A und B auch Vektoren sein, solange die Formate passen (siehe dazu auch den Abschnitt Vektor-Vektor-Produkte).
Formal definiert ist die Matrixmultiplikation fĂĽr Matrizen A = (aij) und B = (bij) der Formate lĂ—m und mĂ—n als die Matrix C = (cij) mit den Komponenten
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Oliver Kuhn hat keine Kosten und MĂĽhen gescheut, um sich zu dem perfekten VerfĂĽhrer ausbilden... |
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"Kippt" man die Matrix A an der Hauptdiagonalen, vorausgesetzt sie ist quadratisch, dann erhält man die zu A transponierte Matrix AT.
Die Transponierte der Matrix A = (am,n) vom Format mĂ—n ist die Matrix AT = (an,m) vom Format nĂ—m.
Allgemein:

Beispiel:
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Ist (R,+,*,0) ein Ring, dann bildet die Menge RnĂ—n der quadratischen Matrizen vom Format nĂ—n ebenfalls einen Ring mit der oben definierten Matrixaddition und -multiplikation. Das Nullelement ist die Nullmatrix 0, deren Komponenten alle 0 sind. Hat R ein Einselement 1, dann ist die Einheitsmatrix E das Einselement des Matrixrings. Sie hat auf der Hauptdiagonalen 1 und sonst 0.
Ist K ein Körper, dann sind in dem Ring Kn×n exakt diejenigen Matrizen invertierbar (regulär), deren Determinante ungleich 0 ist. Man kann die zur Matrix A inverse Matrix A-1 zu dem Beispiel mit dem Gauss-Algorithmus bestimmen. Dazu löst man das lineare Gleichungssystem A*X = E. Die Matrix E ist die Einheitsmatrix, die Matrix X ist dann das Inverse von A.
Es entsteht ein Lineares Gleichungssystem mit 9 Unbekannten und 9 Gleichungen:
Bei näherer Betrachtung stellt man aber sehr schnell fest, dass man dieses
Gleichungssystem stets auch als drei getrennte Gleichungssysteme mit je drei Gleichungen und Unbekannte zerlegen kann:
Es muss also dreimal dasselbe Gleichungssystem mit unterschiedlichen rechten Seiten (nämlich den drei Einheitsvektoren) gelöst werden. Dies gilt analog bei Matrizen höherer Dimension. Effizient geht dies über elementare Zeilenumformungen, also über das Gaußsche Eliminationsverfahren. Das Ergebnis sollte lauten:
Buch-Tipp: Die Chemie des Todes. 6 CDs Hervorragend gelesen Forensik, ein unbequemes Thema.
Wenn man das Buch " Body-Farm " / Dokumentation gelesen hat,
kann nichts mehr erschĂĽttern.
Mit Spannung habe ich dieser Geschichte gelauscht.
Hervorragend vorgelesen.
Bravo ! 5 Sterne. |
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Wir schreiben rechts neben die zu invertierende Matrix die Einheitsmatrix, z.B.
Jetzt formen wir die Matrix so lange mit Elementaren Zeilenumformungen um, bis auf der linken Seite die Einheitsmatrix steht. Das ist nicht besonders kompliziert, in dem oben angegebenen Beispiel geht das z.B. folgendermaĂźen:
Im ersten Schritt ziehen wir dazu die erste Zeile 4 mal von der zweiten ab, und 7 mal von der dritten:
Jetzt ziehen wir die zweite Zeile 2 mal von der dritten ab, und erhalten so links eine obere Dreiecksmatrix:
Nun normieren wir die Zeilen um auf der Diagonalen 1er zu erhalten, indem wir die zweite mit -1/3 Multiplizieren, die dritte mit -1/2
Von der ersten Zeile ziehen wir 2 mal die zweite ab und addieren die dritte 1 mal, anschlieĂźend ziehen wir die dritte Zeile 2 mal von der zweiten ab:
Auf der rechten Seite steht jetzt die Inverse der ursprĂĽnglichen Matrix.
Welche elementaren Zeilenumformungen man benutzt ist hierbei egal, es empfielt sich jedoch ein Absichtgerichtetes Arbeiten, wie eben gezeigt (Spalte für Spalte auf obere Dreiecksmatrix bringen, anschließend die Diagonale auf 1en normieren. Anschließend ist es meistens am einfachsten, wenn man (anders als eben gezeigt) von unten anfangend die Einheitsmatrix herstellt. (Im eben gezeigten Beispiel hätte man dazu statt dem letzten Schritt erst die letzte Zeile 2 mal von der vorletzten abgezogen, anschließend die letzte 3 mal und die mittlere Zeile 2 mal von der ersten)
Online-Tool zu dem ĂśberprĂĽfen von Ergebnissen: Berechnung der Inversen (http://home.t-online.de/home/arndt.bruenner/mathe/scripts/inversematrix.htm)
Buch-Tipp: Die MĂĽtter-Mafia. Saulustig und doch so wahr Dieses Buch ist ein Knaller, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.
Es geht um eine Frau, die ohne Vorwarnung von ihrem Ehemann um die Scheidung "gebeten" wird. Daraufhin muss Constanze, die Hauptperson, mit ihren Kindern Julius und Nellyins Haus der verstorbenen Mutter ihres Ex-Mannes in spe ziehen.
Das Haus... |
Vektor-Vektor-Produkte (Skalarprodukt) | |
Hat man zwei Spaltenvektoren v und w der Länge n, dann ist das Matrixprodukt v*w nicht definiert, aber die beiden Produkte vT*w und v*wT existieren.
Das erste Produkt ist eine 1Ă—1-Matrix, die als Zahl interpretiert wird, sie wird das kanonische Skalarprodukt von v und w genannt und mit <v,w> genannt.
Das zweite Produkt ist eine nĂ—n-Matrix und heiĂźt das dyadische Produkt von v und w.
Buch-Tipp: Die Patin. Bitte gleich das nächste! Ich habe zuerst die Mütter-Mafia gelesen und mich dabei supi! amüsiert. Das Buch hat dann gleich die Runde gemacht bei meiner weiblichen Verwandtschaft und alle waren genauso begeistert wie ich und haben ebenfalls Tränen gelacht. Die Verwandtschaft wollte jetzt die Fortsetzung und also habe ich sie mir hier bestellt.... |
Umformen von Matrizengleichungen | |
Speziell in den Multivariaten Verfahren werden häufig Beweisführungen, Herleitungen usw. in dem Matrizenkalkül durchgeführt.
Gleichungen werden in dem Prinzip wie algebraische Gleichungen umgeformt. Es wird von der Gleichung
- X = Y
ausgegangen mit X,Y als nĂ—m-Matrix.
Buch-Tipp: Die Wohlgesinnten Verstörend, provozierend,dekonstruierend. . . . notwendig Ca. widerwillig und zunächst halbherzig habe ich den Vorabdruck in Angriff genommen. Schon bald war ich fasziniert, verstört, gefesselt wie selten von diesem monstruösen Text. Ich musste das ganze Buch lesen. Hervorragend recherchiert, in einer kalten, sezierend-dekonstruierenden Sprache... |
Addieren und Subtrahieren | |
Die Gleichung kann von links und rechts mit einer nĂ—m-Matrix A additiv erweitert werden zu
- X + A = Y + A
bzw.
- - A + X = Y - A .====Multiplizieren mit einer Matrix====
Die Gleichung kann multiplikativ von links durch die rĂ—n-Matrix A oder von rechts durch die mĂ—s-Matrix B erweitert werden:
- AX = AY
bzw.
- XB = YB===="Division" durch eine Matrix A====
Die Gleichung wird mit der Inversen der Matrix A multipliziert, wobei A invertierbar sein muss. Zu beachten ist hier wieder, dass zwischen der links- und rechtsseitigen Multiplikation zu unterscheiden ist.
Buch-Tipp: Drachenläufer. Der beste Roman, den ich bisher gelesen habe! Die Geschichte handelt von zwei Jungen, Amir und Hassan, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Hassan und sein Vater sind das Dienstpersonal in dem Haus von Amir und seinem Vater. Eines Tages wird Amir Zeuge einer unglaublichen Tat, womit sich sein Leben und Lebenssinn schlagartig ändern.
Khaled Hosseini... |
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Lineares Gleichungssystem als einfache Umformung
Gesucht ist der Lösungsvektor x eines linearen Gleichungssystems
- Ax = b
mit A als nĂ—m-Koeffizientenmatrix. Man erweitert von links
und erhält die Lösung
.
Eine etwas aufwendigere Umformung erfordert ein
Orthogonalitätsbeweis in dem Multiplen Regressionsmodell
Im Multiplen Regressionsmodell geht man davon aus, dass eine abhängige Variable y durch p vorgegebene Variablen xj (j=1,...,p) erklärt werden kann. Man schätzt mit Hilfe der Methode der kleinsten Quadrate die Regressionskoeffizienten als
- b = (XTX) - 1XTy
und erhält mit der Schätzung das Gleichungssystem
- y = Xb + d
mit y als (nĂ—1)-Vektor der n y-Werte, d als (nĂ—1)-Vektor der Residuen, b als ((p+1)Ă—1)-Vektor der Regressionskoeffizienten und der (nĂ— (p+1))-Datenmatrix X.
Es soll gezeigt werden, dass dTXb = 0 ist: Es ist zunächst
- dTXb = (y - Xb)TXb = (yTXb - bTXTXb)
Wegen
- Xb = X(XTX) - 1XTy
mit
- M: = X(XTX) - 1XT
als idempotenter Matrix, d.h.
.
erhält man
- dTXb = yTMy - yTMMy
was wegen MM=M das Skalar 0 ergibt.
Die Regressionshyperebene Xb steht auf d senkrecht, was man dahingehend interpretieren kann, dass in den Residuen keine verwertbare Information von X bzw. Xb mehr enthalten ist.
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Man kann auch Matrizen mit unendlich vielen Spalten oder Zeilen betrachten. Diese kann man stets noch addieren. Um sie jedoch multiplizieren zu können, muss man zusätzliche Bedingungen an ihre Komponenten stellen (da die auftretenden Summen unendliche Reihen sind und nicht konvergieren müssten).
Lässt man mehr als zwei Indizes zu, erhält man Strukturen, die man sich als drei- oder höherdimensionale Tabellen denken kann. Diese Strukturen sind spezielle Tensoren.
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Weiteres zu dem Artikel Matrix (Mathematik) | | Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | Addieren, Diagonale, Einheitsmatrix, Ergebnis, Indices, Kommutativgesetz, Komponente, Prinzip, Produkt, Spalte, Spalten, Umformen, Variablen, Vektor, Vektoren | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Matrix (Mathematik)' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Matrix (Mathematik) Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Matrix (Mathematik)' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Matrix (Mathematik)' und 'Matrix (Mathematik)' Definition sehr dankbar.
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